Referenzen

(Auswahl)
UNLOCK15 - Empowering people for transitions to UNLOCK the 15-minute City
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UNLOCK15 stellt die Weichen für eine nachhaltige, lebensnahe Stadt der kurzen Wege – die 15-Minuten-Stadt. In diesem europäischen Projekt bringen wir Bürger*innen, Städte und Institutionen zusammen, um Barrieren auf dem Weg zu menschenzentrierter Mobilität zu erkennen und zu überwinden.

Ob Vorbehalte gegenüber Veränderungen, festgefahrene Strukturen oder mangelnde Beteiligung – wir packen die Herausforderungen an. In fünf europäischen Städten testen wir in Learning Living Labs konkrete Lösungen: von smarter Infrastruktur über Beteiligungsformate bis hin zu neuen Erzählungen fürs urbane Leben ohne Autoabhängigkeit.

Unsere Ziele:

  • Lokale Mobilitätswenden gemeinsam gestalten

  • Menschen befähigen, Stadt aktiv mitzugestalten

  • Praktische Tools und politische Empfehlungen entwickeln


Das Projekt Unlock15 wird von der FFG (Driving Urban Transitions to a Sustainable Future DUT - EU Ausschreibung 2023) gefördert.      

MobiFlex
Bild für MobiFlex

Im Projekt MobiFlex wird von 2025 bis 2027 in zwei Gemeinden (Ottensheim, OÖ & St. Valentin, NÖ) erforscht, wie die Mobilität für Menschen verbessert werden kann, die viele verschiedene Wege im Alltag zurücklegen müssen und dadurch ein eher komplexes Mobilitätsverhalten haben (z.B. Kinder zur Schule bringen, arbeiten, einkaufen, Kinder abholen). Besonders betroffen sind Frauen , die solche Wege der "Care Arbeit" täglich machen. Ziel des Projekts ist es, Menschen, die Care-Arbeit leisten, durch bessere und neue Angebote den Alltag zu erleichtern.

Zusammen mit Menschen vor Ort wollen wir Probleme und Bedürfnisse im Bereich Mobilität herausfinden und Lösungen entwickeln. Mithilfe der Mobylitätsapp soll ein umfassendes Bild der unterschiedlichen Mobilitätsmuster der lokalen Bevölkerung entstehen. Die Erkenntnisse aus der Erhebung dienen als Grundlage zur Diskussion von konkreten Maßnahmen im Pilotprojekt. In einem Experiment werden verschiedene Ideen vor Ort getestet, wie zum Beispiel eine Mobilitätsstation oder ein Gemeindewohnzimmer zum Verweilen

Das Projekt MobiFlex wird von der FFG (FEMTech 2023) gefördert.

Partner*innen
  • TU Wien (Forschungsbereich MOVE)
  • Bergfreund Smart City Products
  • Sonja Gruber
Auto-Wette Team Währing

Ausgehend von zwei Einreichungen beim Ideenwettbewerb für das Klimateam 18 initierte die Bezirksvorstehung Währing im Sommer 2024 die Projektplanung für das Projekt "Mobilität ohne eigenes Auto". Mobyome unterstützte in diesem Prozess bei der konkreten Ausgestaltung, der Moderation von Workshops zur Projektentwicklung und der Vorbereitung einer Ausschreibung des Vorhabens. Unter der Beteiligung der Bürger*innen, welche an dem Ideenwettbewerb teilgenommen hatten, sowie von Mobilitätsexpert*innen aus unterschiedlichen Kompetenzfeldern der städtischen Verwaltung, der Forschung und den Verkehrsbetrieben wurden konkrete Ziele und Szenarien für das Vorhaben formuliert. Zentrale Idee ist es, autofreie Lebenstile sichtbarer zu machen und für bestehende Angebote Aufmerksamkeit zu erzeugen. Im Herbst 2024 wurde das Projekt in die seitens Wiener Linien koordinierte "Auto-Wette" integriert. 2025 findet die dreimonatige Auto-Wette erstmals sowohl in Währing als auch Wien-weit statt.

Partner*innen

Bezirksvorstehung Währing 

DiToMo – Digitalisierung touristischer Mobilitätsangebote für die letzte Meile

Das Forschungsprojekt DiToMo adressiert die Problemstellung der klimafreundlichen An- und Abreise mit dem öffentlichen Verkehr bei Freizeit- und Tourismusdestinationen. Das Projekt liefert Lösungsbausteine, wie Mobilitätsangebote im Bereich der Freizeit- und Tourismusmobilität derart digitalisiert werden können, sodass diese in Routenauskunftssysteme integriert werden können, um eine lückenlose Auskunft für die gesamte Mobilitätskette zu erhalten.

Das Projekt DiToMo wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie im Rahmen von Mobilität 2023 – Urbane Mobilität und Fahrzeugtechnologien gefördert.

Partner*innen

Salzburg Research

DREAMS (Driving Equitable and Accessible 15 Minute Neighbourhood Transformations)
Bild für DREAMS (Driving Equitable and Accessible 15 Minute Neighbourhood Transformations)

Im DREAMS-Projekt erforschen wir gemeinsam mit Nutzer*innen Mobilitätsdienste und flexible Aktivitäts-Hubs, um zugängliche, nachhaltige und inklusive 15-Minuten-Stadt-Viertel in den Stadtrandgebieten europäischer Städte zu schaffen. In sechs europäischen Städten (Budapest, Brüssel, München, Paris, Utrecht und Wien) werden umfassende Forschungen durchgeführt, um 15mC-Lebensstile vergleichend zu analysieren. Zudem werden neue Geschäfts- und Governance-Modelle für innovative Mobilitätsdienste getestet und ein Entscheidungstool entwickelt, um die Auswirkungen dieser Angebote zu bewerten. Ziel ist es, politische Empfehlungen für nachhaltige und inklusive Mobilität am Stadtrand abzuleiten. mobyome stellt dafür eine interaktive Wissensplattform auf, die Anwender*innen und Expert*innen nutzen können, um die erarbeiteten Inhalte praxisnah zu erfahren und auf ihre Rahmenbedingungen angepasste Empfehlungen zu erhalten.

FFG, Driving Urban Transitions to a Sustainable Future (DUT) - (EU) Ausschreibung 2022 (MS)      

Partner*innen
Optimierung des Mikro-ÖV-Systems im Steirischen Zentralraum

Im Auftrag des Regionalmanagements Steirischer Zentralraum durften wir zwei Bedarfsverkehrsysteme in der Steiermark umfassend evaluieren und gemeinsam mit den Partner*innen vor Ort neukonzeptionieren.

Dabei haben wir uns sehr umfangreich mit dem Steirischen Zentralraum beschäftigt, uns mit den lokalen Herausforderungen auseinandergesetzt und mit den Menschen vor Ort gesprochen.

Wir denken, dass das neue Konzept spannende Entwicklungen ermöglichen wird und sind schon sehr gespannt, was sich in der Region rund um Graz, Graz-Umgebung und Voitsberg in Zukunft in Hinblick auf Bedarfsverkehr tun wird!

Partner*innen

Regionalmanagement Steirischer Zentralraum

Mobilitätserhebung in Zwentendorf
Bild für Mobilitätserhebung in Zwentendorf

Im September 2023 durften wir das Projekt „ZUSIE – Zukunft Siedlung“ mit einer Mobilitätserhebung sowie einem vor Ort Format in Zwentendorf (Erpersdorf) unterstützen. Im Rahmen des Projekts wurde die Mobilitätswerkstatt erstmals nicht für die gesamte Gemeinde, sondern mit Fokus auf eine Siedlung durchgeführt. Dabei konnten wir spannende Erkenntnisse in Hinblick auf räumliche Differenzierung in der Erhebung und die optimale Integration der Mobilitäts-App mit analogen Beteiligungsangeboten sammeln.

PRIMA - Planungsgrundlagen für raumtypenspezifische, integrierte Mobilitätsangebote im Bedarfsverkehr
Bild für PRIMA - Planungsgrundlagen für raumtypenspezifische, integrierte Mobilitätsangebote im Bedarfsverkehr

Ziel von PRIMA war es, evidenzbasierte, raumtypenspezifische Planungsgrundlagen für integrierte Mobilitätsangebote im Bedarfsverkehr zu entwickeln. In Anlehnung an bestehende Initiativen wurde eine systematische Betrachtungsweise für das Zusammenspiel von ÖV und Bedarfsverkehr erarbeitet.

Die neuen Planungsansätze wurden mit der Umsetzung des Tennengau Shuttles getestet – einem integrierten Angebot aus ÖV-Grundversorgung und ergänzendem Mikro-ÖV-Angebot.

Die Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse außerhalb der Pilotregion wird durch eine zielgruppenspezifische Aufbereitung sichergestellt – beispielsweise durch Indikatorenblätter für Gemeinden, die Integration von Datenschichten in digitale Plattformen oder durch Unterlagen für Planungen, Beratungen und Workshops (alle Unterlagen sind hier zu finden).

FFG (BMK), im Rahmen der 1. Ausschreibung zum Thema Mobilität (FFG) im Frühjahr 2022 („Regionen: ländliche Räume mobilisieren und nachhaltig verbinden“) 

Partner*innen
  • Research Studio iSPACE
  • Rosinak & Partner
  • Salzburger Verkehrsverbund GmbH
„Mikro-ÖV Handbuch 2.0“
Bild für „Mikro-ÖV Handbuch 2.0“

Im Auftrag des Klima- und Energiefonds wird die Plattform bedarfsverkehr.at zu einem digitalen Handbuch für Gemeinden und Regionen weiterentwickelt, um diese bei der Umsetzung neuer bedarfsorientierter Angebote zu unterstützen.

Mobilitätswerkstatt Feldkirchen an der Donau
Bild für Mobilitätswerkstatt Feldkirchen an der Donau

Im Frühjahr 2022 wurde die erste große Erhebung mit der mobyome Mobilitäts-App in der Gemeinde Feldkirchen an der Donau durchgeführt. Begleitet wurde die Erhebung mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Veranstaltungen inklusive einem 3-tägigen Vor-Ort-Format.

Open Data Plattform für das SmartHubs-Projekt
Bild für Open Data Plattform für das SmartHubs-Projekt

Das europäische Forschungsprojekt SmartHubs untersucht Mobilitätsstationen, die Nutzer*innen einen einfachen Wechsel zwischen verschiedenen angebotenen nachhaltigen Mobilitätsformen ermöglichen. mobyome entwickelt im Auftrag des Projektteams eine Open Data Plattform. Die Plattform wird im Projekt als Forschungswerkzeug für die strukturierte Datenerhebung genutzt und macht die Daten dabei gleichzeitig für die Öffentlichkeit zugänglich.

Partner*innen

u.a. TU Wien - MOVE, Universität für Bodenkultur Wien - Institut für Verkehrswesen, Universtität Twente - Centre for Transport Studies, TU München, Universität Münster

Angebot
Statusreport „Bedarfsverkehr in Österreich“
Bild für Statusreport „Bedarfsverkehr in Österreich“

Um das Wissen über Bedarfsverkehr in der Community zu verbreiten und die Vielfalt des Angebots auf einen Blick sichtbar zu machen, erstellt mobyome auf der Grundlage der Datenbank von bedarfsverkehr.at seit 2021 jährlich einen kurzen Statusreport zum Bedarfsverkehr in Österreich.

Evaluierung des Förderprogramms „Mikro-ÖV-Systeme für den Nahverkehr im ländlichen Raum“ im Auftrag des BMK
Bild für Evaluierung des Förderprogramms „Mikro-ÖV-Systeme für den Nahverkehr im ländlichen Raum“ im Auftrag des BMK

Im Auftrag der SCHIG mbH bzw. des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) unterstützen wir mit unserer Aufzeichnungs-App die in der Ausschreibung 2018 geförderten Bedarfsverkehre bei der Evaluierung ihrer Angebote. Mit möglichst geringem Aufwand für das Fahrpersonal wird die Datengrundlage geschaffen, um Verbesserungs- und Optimierungspotentiale für die Projekte aufzeigen und Kennzahlen nach gemeinsamen Standards miteinander vergleichen zu können.

Auswertungen „Österreich unterwegs 2013/2014“
Bild für Auswertungen „Österreich unterwegs 2013/2014“

Hier eine Auswahl von Auswertungen, die mit dem Auswertungstool von mobyome bereits durchgeführt wurden:

verschiedene Auswertungen für die Reihe „Datengeschichten“ des Newsletters von bedarfsverkehr.at

Auswertungen zu aktiver Mobilität (Tageswegelängen, Tageswegedauern) im Auftrag des VCÖ

Pkw-LenkerInnen-Wege im Tagesverlauf im Ergebnisbericht des Forschungsprojekts „Shared Autonomy

Pilotworkshops mit der mobyome Mobilitätsapp
Bild für Pilotworkshops mit der mobyome Mobilitätsapp

Die mobyome Mobilitätsapp kommt als innovatives Erhebungs- und Bewusstseinsbildungstool in Gemeinden zum Einsatz, um die konkreten Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zu erheben und auf dieser Grundlage maßgeschneiderte Angebote für alternative und nachhaltige Mobilitätsangebote entwickeln zu können. Sie wurde bei Pilotworkshops in zwei Gemeinden erfolgreich getestet und auf Basis der dabei gemachten Erfahrungen weiterentwickelt. Die Applikation stellt anschauliche Auswertungsmöglichkeiten für die live im Workshop erhobenen Mobilitätsdaten der Teilnehmer*innen bereit und ermöglicht so eine faktenbasierte Diskussion.

Die Workshops wurden im Rahmen des von der Wirtschaftsagentur Wien geförderten Projekts „Digitales Mobilitätstagebuch als Open-Innovation-Prozess zum Generieren von Mobilitätsalternativen“ durchgeführt.

Veranstaltungen
  • Pilotworkshop in Steyregg im Juni 2018
  • Pilotworkshop in Bruck an der Mur im Oktober 2018
Workshopreihe „Gemeinsam(e) Mobilität neu organisieren“
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Die Workshopreihe bot die Möglichkeit, die eigene Mobilität kennenzulernen und reflektiert zu betrachten und eine auf Mobilitätsbedürfnisse zugeschnittene Alternative durchdenken und -spielen zu können

Veranstaltungen
  • Pilotworkshops in Neukirchen an der Vöckla im September 2016
  • Pilotworkshops in Frankenburg am Hausruck im Oktober 2016
Projekt „Shared Autonomy“
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Das Projekt untersuchte die Potentiale für den Einsatz gemeinschaftlich genutzter autonomer Fahrzeuge im ländlichen Raum. Mit Hilfe von Aufzeichnungen bei bestehenden österreichischen Bedarfsverkehren und der Auswertung von Daten der österreichweiten Mobilitätserhebung „Österreich unterwegs“ wurde eine erste quantifizierende Wirkungsanalyse für ausgewählte Indikatoren durchgeführt. In drei Fallstudien (Mobilitätslabor Sitten, Elektromobil Eichgraben und Cohousing-Projekt Pomali) wurden die Erfolgsbedingungen und Potentiale für die gemeinschaftliche Nutzung und die gemeinschaftliche Organisation von Mobilitätsangeboten analysiert.

„Shared Autonomy“ wurde im Programm „Mobilität der Zukunft“ vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gefördert.

Publikationen

Tobias Haider. (2017).  Ländlicher Raum: Möglichkeiten zur Mobilitätssicherung durch neue bedarfsgerechte Verkehre und Sharing-Systeme. FSV-Schriftenreihe Heft Nr. 017 „Automatisiertes Fahren“. November 2017

Tobias Haider, Roman Klementschitz. (2017).  Automatisierte Fahrzeuge: Einsatz, Handlungsspielräume und die Rolle der öffentlichen Hand. Resümee des Stakeholder-Workshops. FSV-Schriftenreihe Heft Nr. 017 „Automatisiertes Fahren“. November 2017

Roman Klementschitz, Maria Angerer, Alfons Bauernfeind, Tobias Haider, Philipp Haydn. (2018).  The introduction of automated vehicles and its implications for society and the environment. 7th Transport Research Arena TRA 2018, Vienna, 16-19 April 2018. Zenodo.

Roman Klementschitz, Maria Angerer, Alfons Bauernfeind, Tobias Haider, Philipp Haydn. (2019).  Potenziale für den Einsatz gemeinschaftlich genutzter autonomer Fahrzeuge im ländlichen Raum. REAL CORP 2019 Proceedings/Tagungsband, Karlsruhe, 2-4 April 2019.

Projekt „Smarte Mobilitätslösungen“
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Das Projekt beinhaltete eine Vorstudie zur Abschätzung des ökologischen Impacts von (softwareunterstützten) Bedarfsverkehren. Das Institut für Verkehrswesen identifizierte im Projekt die entscheidenden Parameter und Einflussgrößen und lieferte Schätzungen für das Ausmaß ihrer Wirkungen. Daraus entwickelte mobyome in weiterer Folge ein Berechnungswerkzeug, das Prognosen der Emissionseinsparungen durch Bedarfsverkehr für spezifische Gemeinden ermöglicht.